
Haben wir doch gerade erst das Jahr 2025 lautstark begrüßt, dauert es nur noch kurze Zeit bis es sich auch schon wieder verabschiedet und wir in das Jahr 2026 hineinrutschen!
Am Anfang denkt man, ein Jahr ist so lang aber ehe man sich versieht ist es auch schon wieder vorbei.
Ein Jahr, sicher für Alle, voller Höhen und Tiefen, wobei wir hoffen, dass die positiven Ereignisse überwiegen und in Erinnerung bleiben.
Auch wir hoffen, dass wir im Jahr 2025 den Bewohnerinnen und Bewohnern wieder viel Freude und Abwechslung im Alltag bringen konnten.
Mit Ihrer Unterstützung konnten wir einiges für die Bewohnerinnen und Bewohner tun und Abwechslung in den Alltag bringen.
So konnten wieder regelmäßig musikalische Veranstaltungen in den Wohnbereichen sowie in der Tagespflege stattfinden. Dies ist außerordentlich wichtig für nicht mehr so mobile Menschen, die die Wohnbereiche nicht mehr verlassen können und somit leider auch an größeren Veranstaltungen im Haus nicht mehr teilnehmen können.
Es ist immer wieder eine große Freude, auch für das Personal, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur der Musik und den bekannten Liedern lauschen, sondern auch lautstark mitsingen. Es ist schön zu sehen, wie die Liedtexte bereits bei den ersten Tönen abgerufen werden.
Dazu kamen Faschingsfeier, Frühlings- Sommer- und auch Herbstfest mit Musik im Restaurant und bei angenehmen Temperaturen auch im Garten. Die musikalischen Veranstaltungen wurden nicht nur ergänzt durch Tanzdarbietungen, sondern auch zur großen Freude der Bewohnerinnen und Bewohnern mit dem erneuten Besuch der Alpakas anlässlich des Herbstfestes. Die Alpakas lassen sich durch ihre ruhige und ausgeglichene Art umarmen und streicheln. Sie sind es auch gewohnt Aufzug zu fahren und konnten somit auch die Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnbereichen besuchen.
Für das nächste Herbstfest sind sie bereits erneut gebucht, denn sie erfreuen sich einer großen Beliebtheit und Termine sind nur schwer zu bekommen.
Im Dezember fand wieder ein weihnachtliches Konzert mit der bekannten Sängerin Kim Bennett, begleitet von Helmut und Peter Sauer statt. Aber auch eine kleine weihnachtliche Tanzeinlage zu Liedern wie „Last Christmas, Feliz Navidad, Red Nose Rudoph und Rock In Christmas“ gab es für die Bewohnerinnen und Bewohner zu Kaffee und Kuchen.
Durch Sie, unsere treuen Mitglieder, Gönner und Sponsoren und Ihre Unterstützung ist es uns wieder möglich gewesen, viele Bewohnerinnen und Bewohner, wenn auch nur für einige Stunden, aus dem Alltag zu entführen.
Um den Bewohnerinnen und Bewohnern auch in Zukunft möglichst viel Abwechslung und Unterhaltung im Alltag bieten zu können, steht der Vorstand der Bürgerhilfe Dreieich in enger Abstimmung mit Einrichtungsleitung Frau Röttger und Herrn Reith -Leitung Sozialer Dienst-.
Für das kommende Jahr steht bereits die Planung und es werden wieder eine Vielzahl Veranstaltungen mit umfangreichen und vielseitigen Programmpunkten durchgeführt. Selbstverständlich werden auch die regelmäßigen Musikdarbietungen in den Wohnbereichen und Tagespflege stattfinden. Zudem noch Faschingsveranstaltung, Tanz in den Mai, Sommerfest, Herbstfest und Weihnachtskonzert. Im Januar erwartet die Bewohnerinnen und Bewohner der Besuch eines Falkners mit Eule. Die Alpakas sind gebucht und wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr eine weitere Zirkusvorstellung im Haus haben werden.
Über sinnvolle und notwendige Anschaffungen sind wir mit Frau Röttger -Einrichtungsleitung- im Austausch.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches und
erholsames Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2026 alles Gute,
Glück, Erfolg, vor allem Gesundheit und bleiben Sie uns gewogen!
Mit freundlichen Grüßen
Maritta Sauer
Vorsitzende

Früh übt sich: Beim Circus Barus ist mittlerweile die neunte Generation am Start. Foto: privat
Dreieich – Einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Nachmittag bereitete die Bürgerhilfe Dreieich den Bewohnerinnen und Bewohnern des Johanniter-Hauses Dietrichsroth mit einer Vorstellung des Circus Barus. Zirkusdirektor Marco Frank hatte wieder allerlei Überraschungen im Gepäck. Vor Beginn der Vorstellung im Restaurant des Hauses bekam jede Besucherin und jeder Besucher vom Vorstand der Bürgerhilfe eine Tüte Popcorn, zudem stimmten Helmut und Peter Sauer musikalisch auf die Darbietungen der Artisten ein.
Die Eröffnung von Clown Marcello und dessen lustige Späße brachten die Besucherschar schon kräftig zum Lachen. Danach ging es weiter mit einer Reifenkür, Dressurdarbietungen mit Hunden und Ziegen sowie einer Tellerakrobatik von Marco Frank. Mittlerweile ist bei der Zirkusfamilie die neunte Generation am Start, wie das nebenstehende Foto beweist. Um den Nachwuchs muss sich das Unternehmen folglich keine Sorgen machen.
Aber nicht nur die Zirkusvorstellung im Haus hat die Bürgerhilfe möglich gemacht. So hat der Förderverein des Alten- und Pflegeheims unter anderem den Austausch einer großen Anzahl von Antidekubitus-Matratzen, die in die Jahre gekommen waren, einen weiteren Walker sowie die komplette Ausstattung mit Polsterauflagen für den Außenbereich der Tagespflege finanziert. Zudem wurde am Haus Hayn der Eingangsbereich verschönert.
Nach wie vor ist die Bürgerhilfe auf Spenden angewiesen.
Das Konto bei der Sparkasse Langen-Seligenstadt hat die IBAN DE17 5065 2124 0045 0000 56. fm
Der neue Tisch, ein seniorengerechtes Sportgerät, das Unterhaltung, Spaß, Bewegung und Gesundheitsförderung vereint.
Durch die erfreulichen Spendeneingänge konnte die Bürgerhilfe Dreieich die Finanzierung eines großen Wunsches von Einrichtungsleiterin Gabriele Roettger sowie des Leiters Soziale Dienste Peter Reith realisieren.
Hierbei handelt es sich um ein innovatives Gruppenübungsgerät das den Bewohnerinnen und Bewohnern Bewegung und Spaß in der Gemeinschaft ermöglicht. In geselliger Runde trainieren gleichzeitig 4 Personen, Arme und Beine und führen dabei nette Gespräche, Singen oder erzählen Geschichten und Witze. Der Plaudertisch kombiniert also auf einzigartige Weise Mobilisierung, Geselligkeit und kognitive Aktivierung für Körper, Geist und Miteinander.
Die Entscheidung für den Kauf des Plaudertischs durch die Bürgerhilfe Dreieich e.V. fiel, nachdem sich der Bürgerhilfe-Vorstand vor Ort informiert und eine Trainingseinheit begleitet hat.
Folgende Fakten haben Einrichtungsleitung und Bürgerhilfe-Vorstand vom Plaudertisch überzeugt:
Maritta Sauer / Februar 2022

Musik und Unterhaltung in den Wohnbereichen und Tagespflege im Johanniter-Haus Dietrichsroth

Die Bürgerhilfe Dreieich e.V. setzt erneut Ideen, Vorschläge und Wünsche um. In Gesprächen mit –Einrichtungsleiterin- Gabriele Roettger und Peter Reith -Leiter des Sozialen Dienstes- wurde unter anderem angeregt und die Bürgerhilfe Dreieich um Unterstützung gebeten, auch für nicht mehr so mobile Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnbereichen etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen. Veranstaltungen, die im Garten oder Restaurant stattfinden, können zwar gehört, aber leider nicht mehr live miterlebt werden.
Ein Grund mehr für den Vorstand der Bürgerhilfe Dreieich e.V., die musikalischen Darbietungen nicht mehr nur stationär im EG-Bereich zu platzieren. Musik kommt in die Wohnbereiche/Tagespflege, um vor Ort den Bewohnerinnen und Bewohnern Abwechslung und Freude in den Alltag zu bringen.
So waren Helmut Sauer (Gitarre) mit Sohn Peter (Kontrabass) im Johanniter-Haus Dietrichsroth unterwegs und haben unter anderem auch in der Tagespflege den gewohnten Tagesablauf musikalisch etwas aufgemischt. Die Tagesgäste und auch die Bewohnerinnen und Bewohner anderer Wohnbereiche erinnerten sich bei den bekannten, stimmungsvollen Schlagern, Hits und Evergreens an vergangene Zeiten und konnten so für eine kurze Zeit den Alltag vergessen.
Geplant sind nun regelmäßige musikalische Unterhaltungsbesuche.
Maritta Sauer
31. August 2021
Dreieich – Die Pflege ist von der Politik zu Beginn der Corona-Pandemie im Regen stehen gelassen worden. Das ist die Aussage hinter einem knallroten Regenschirm, mit dem Gabriele Roettger die Gäste zum Tag der Pflege am Haus Dietrichsroth begrüßte. Zettel mit Schlagwörtern wie Hygienekonzept, Quarantänemaßnahmen und Testkonzept verdeutlichen, mit welchen Aufgaben sich Leiterin Roettger und ihr Team konfrontiert sahen – und aus ihrer Sicht allein gelassen wurden.
Zum Tag der Pflege will Gabriele Roettger auf die Versäumnisse der Politik hinweisen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit sollen an diesem Tag aber einmal die stehen, die sonst selten gehört werden: die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Alten- und Pflegeeinrichtung in der Taunusstraße.
Roettger hob hervor, wie wichtig besonders die Teamfähigkeit sei – nicht nur zwischen den Pflegern, sondern im Umgang mit allen Mitarbeitern im Haus. „Die Zusammenarbeit ist hervorragend. Ob Pfleger, Reinigungskräfte oder Küchenpersonal: Alle leisten tolle Arbeit. Dafür möchte ich Ihnen danken“, lautet die Botschaft der Hausleiterin an die versammelten Mitarbeiter vor dem Haupteingang des Johanniter-Hauses.
Bedanken wollten sich auch die Gäste aus der Politik, die den Tag der Pflege zum Anlass nehmen, einmal mehr für die Pflegekräfte zu klatschen: Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt und Ex-Bürgermeister Dieter Zimmer, Kuratoriumsmitglied der Johanniter, bekunden ihre Dankbarkeit.

Einrichtungsleiterin Gabriele Roettger und Helmut Sauer von der Bürgerhilfe bedanken sich für die Arbeit der Pfleger im Haus Dietrichsroth mit einem „Kraftpaket“ und einem Ständchen. Foto S: RICKE
Stadtrat Helmut Sauer (FWG) selbst langjähriges Bürgerhilfe-Mitglied, überbrachte sein Dankeschön und das der Bürgerhilfe Dreieich e.V. musikalisch. Er trug das Lied der bayerischen Gruppe Dorfrocker mit dem Titel „Stille Helden mögen´s leise“ vor. Die versammelten Mitarbeiter klatschten diesmal selbst im Rhythmus der Musik mit und Sauer sang zu seinem Gitarrenspiel „Stille Helden mögen´s leise, stehen niemals im Rampenlicht. Große Bühne und große Preise, stille Helden brauchen das nicht.“
Langjährige Mitarbeiter des Hauses Dietrichsroth werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und bekommen eine Rose überreicht. Für alle Anwesenden, die in der Pandemie unter besonders schweren Umständen ihrer Arbeit nachgehen mussten, gibt es außerdem ein „Kraftpaket“. Auf dem Stoffbeutel steht „Johanniter tragen die Gesellschaft“, darunter ist ein Emoji abgedruckt – ein angewinkelter Arm, der den stark ausgeprägten Bizeps präsentiert. In der Tüte stecke „alles, was Sie brauchen, um Ihrer Arbeit nachgehen zu können: Koffein, Süßigkeiten und Vitamin C“, verkündet Roettger.
Bevor der Arbeitstag auch am Tag der Pflege weitergeht, bedankte sich auch Maritta Sauer, Vorsitzende der Bürgerhilfe im Namen des Fördervereins der Einrichtung bei dem gesamten Team und sprach ihre Anerkennung für die Leistung in der Corona-Zeit aus.
Was die Pflege allerdings brauche, sei eine Politik, die genau hinsieht und so die Bedürfnisse der Menschen besser beurteilen könne, sagt Gabriele Roettger. „Ich lade nach der Pandemie gerne jeden ein, einmal eine Acht-Stunden-Schicht bei uns mitzumachen. Nur wer den Arbeitsalltag einer Pflegekraft kennt, kann beurteilen, wie geholfen werden kann, die Arbeitsbedingungen zu verbessern“, ist sie überzeugt. Personalmangel habe sie im Haus Dietrichsroth zum Glück nicht, da man schon lange selbst ausbilde und die Azubis auch übernehme.
Entlastung würde es aber bringen, wenn sie mehr Personal einstellen könnte. Dann könnten die Schichten familiengerechter verteilt werden.