Klinik erfüllt „Herzenswünsche“ ihrer Mitarbeiter Drucken

Asklepios Klinik Langen spendet auf Wunsch der Beschäftigen je 1.000 € an die Bürgerhilfe Dreieich e. V.  sowie die Bärenfamilie Darmstadt GmbH

Langen, 16. April 2021. Schon fast zur Tradition geworden, ist die alljährliche Aktion „Herzensangelegenheiten“ in der Asklepios Klinik Langen. Dabei haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, Anfang des Jahres den Namen der Organisation oder des Vereins an die Klinikleitung weiterzuleiten, die ihnen persönlich besonders am Herzen liegt und ihrer Meinung nach eine finanzielle Unterstützung erhalten sollten. Im Rahmen der diesjährigen Aktion überreichte die Klinikleitung heute jeweils einen Scheck über 1.000 Euro an die Bürgerhilfe Dreieich e. V. und die Bärenstark Kinderintensivpflege e.V.


Zur Scheckübergabe durch Klinik-Geschäftsführer Jan Voigt waren Vertreter der geförderten Institutionen sowie die Mitarbeiter der Klinik vor Ort. Die Qual der Wahl zwischen den vielen Einsendungen war für die Jury auch in diesem Jahr wieder sehr groß. „Wie freuen uns sehr über die rege Beteiligung unserer Mitarbeiter an der Aktion, zeigt sie doch, dass unseren Beschäftigten sich mit der Region identifizieren und an deren Weiterentwicklung stark interessiert sind. Den größten Spaß macht es aber zu sehen, wie sich die gesponsorten Organisationen über die Spende freuen", so Jan Voigt.


Viele Klinikmitarbeiter wollten in diesem Jahr Organisationen unterstützt wissen, die sich für Kinder und Senioren einsetzen, da diese durch die pandemiebedingten Einschränkungen am schwersten getroffen werden. „Deshalb haben wir die Bärenhilfe Darmstadt GmbH und die Bürgerhilfe Dreieich e. V. für unsere Spenden ausgewählt. Während sich die „Bärenfamilie“ um schwerstkranke Kinder und deren Familien kümmert, setzt sich die Bürgerhilfe Dreieich dafür ein, den Alltag der Bewohner*innen des Johanniter–Haus Dietrichsroth in Dreieich abwechslungsreicher und lebenswerter zu gestalten“, so Dr. Buia, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.


„Als uns die Nachricht über die Spende erreichte, wussten wir sofort, wofür wir sie verwenden wollten,“ berichtete Maritta Sauer, Vorsitzende des Fördervereins „Bürgerhilfe Dreieich e. V.“. Der Verein wird - sobald das Wetter es zulässt  - die „Clown – Doktoren“ engagieren und den Pflegeheimbewohnern unter dem Motto „Lachen ist gesund“ einen Nachmittag im Freien mit viel Spaß und Unterhaltung bescheren. „Somit können wir einen großen Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner, nach mehr Lebensfreude in dieser schwierigen Zeit, erfüllen, ergänzt Sauer.



Freude bei der Übergabe
Spendenpatin Monika Jost, Barbara Hennig, Maritta Sauer (beide Bürgerhilfe),
Chefarzt Alexander Buia und Klinik-Leiter Jan Voigt (von links). Foto: privat


Auch bei der Bärenfamilie Darmstadt GmbH ist die Spende sehr willkommen. Die Organisation unterstützt die Arbeit der Bärenfamilie Darmstadt GmbH, die die Organisation und Durchführung ganzheitlicher Intensivpflege für schwerstkranke Kinder und Jugendliche übernimmt. Dabei bietet sie, je nach den aktuellen individuellen Bedürfnissen der jungen Patienten und deren Familien jeweils ein Zusammenspiel von ambulanter-, stationärer- oder auch Kurzzeit und Verhinderungspflege an. „Spenden sind hierbei immer willkommen und wichtig, damit wir unsere jungen Patienten optimal betreuen können“, so Steffi Reisammer, Vorstandsvorsitzende des Vereins.

Pressekontakt Jan Voigt, Geschäftsführer, Tel.: 06103-912-1201


 
Mitgliederbrief Dezember 2020 Drucken

Aktuelles und Wichtiges aus unserem Verein!


Liebe Mitglieder, liebe Gönner und Unterstützer!

Das Jahr 2020 neigt sich schon wieder dem Ende!  Ein Jahr voller Entbehrungen und Kontaktsperren!


Für die Bewohnerinnen/Bewohner und Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Pflegeheimen eine der größten Herausforderungen der vergangenen Zeit. Die strikte Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften brachte das Johanniter-Haus Dietrichsroth an Grenzen, aber niemals darüber hinaus. Trotz der sehr schwierigen Phase wurde bisher die „Jahrhundert“ Pandemie gut gemeistert.

Allerdings litten unsere Bewohner*innen sehr unter der Isolation! Keine oder nur wenige Kontakte zu Familienangehörigen, Verwandten und Freunden. Auch die beliebten Ausflüge, (Restaurant- und Cafe-Besuche) Musik- und Tanzveranstaltungen, die den Bewohnern immer sehr viel Freude bereitet haben, konnten nicht wie gewohnt durchgeführt werden.


Unsere Planung für das Jahr 2020 mussten wir der aktuellen Situation anpassen!


Durch Ihre Unterstützung war es uns aber wieder möglich, vielen Bewohnerinnen und Bewohnern Wünsche zu erfüllen und den isolierten Alltag etwas abwechslungsreicher zu gestalten.

So konnten die meisten der Herzenswünsche aus der Weihnachtsaktion 2019 erfüllt werden, andere, bei denen es um Ausflüge und Restaurantbesuche ging, mussten wegen Corona leider in das kommende Jahr verschoben werden.

Um nur einige zu nennen: Rasierapparate, Bekleidung, Pflegemittel, Parfüms, süße Leckereien und Frisierbesuche konnten übergeben bzw. erfüllt werden.

Zu Ostern hat der Vorstand als kleine Aufmerksamkeit für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen Schokohasen und Ostereier verpackt und zum Verteilen an Frau Roettger –Einrichtungsleitung übergegeben.

Der Hilferuf nach MundNasenSchutzMasken von Frau Roettger kam bei uns an und mit dem zur Verfügung gestellten Material habe ich schnell im Bekanntenkreis Damen gefunden, die sofort bereit waren zu helfen und Masken nähten. So konnten wir sehr zügig über 300 waschbare MNSMasken für Bewohner und Mitarbeiter abliefern. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön stellvertretend an Sabine Hilpert-Ziemer.

Da Musik- und Tanzveranstaltungen im Haus nicht möglich und die Musikeranzahl wegen der Coronaregeln begrenzt war, hat sich Helmut Sauer (Gitarre) mit Sohn Peter (Bass und Saxophone) selbsternanntes „Corona-Duo“ bereit erklärt, Open Air Konzerte zu veranstalten. Zu Beginn noch im Bereich der Hofeinfahrt, wo an Fenstern und auf Balkonen die Bewohner*innen der Musik zuhörten und mitsangen.

Mit steigenden Temperaturen wurden die Konzerte in den Garten verlegt. Hier fanden dann auch Lesungen mit der Autorin Monika Salomon aus dem Buch „Warme Milch mit Honig“ (lustige Geschichten aus dem täglichen Leben) und musikalischer Untermalung durch Helmut Sauer statt. Zur Ergänzung der hauseigenen Bibliothek haben wir einige Bücher übergeben. Auch auf den Kerbfrühschoppen mit Musik, Bratwurst und guter Laune musste niemand verzichten. (Fand immer Kerbdienstag auf Einladung der Stadt Dreieich im „Hausmann Festzelt“ statt) Um dem Geschehen den richtigen Kerbcharakter zu verleihen, übergab die Bürgerhilfe eine „Kerbfahne“. Sommer- und Oktoberfest mit Highlights wie Überraschungsgast „Trude Herr“ alias Dirk Tomaka und „Alpakas zum Anfassen“ sowie musikalischer Gestaltung durch das „Corona-Duo“ Helmut und Peter Sauer.

Durch den Kauf eines Pavillons konnten weitere drei, dringend benötigte, Besucherplätze geschaffen werden. Zur digitalen Kontaktaufnahme mit Angehörigen haben wir, vom Kreis Offenbach zur Verfügung gestellten, Tablets an das Haus übergeben. Hier möchten wir Herrn Landrat Oliver Quilling ein Dankeschön aussprechen.

Auf Initiative der Bürgerhilfe und Unterstützung von Eltern und Schüler der Weibelfeldschule wurden liebe Grüße in Form von Briefen und Karten an die Bewohnerinnen und Bewohner übergeben.

Auch der Eiswagen vom Hofladen Lenhardt kam einige Male zum Einsatz und erfreute Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gleichermaßen wieder mit leckerem Bauernhofeis.

Gerade in dieser für alle sehr schweren Zeit ist Abwechslung sehr wichtig! So haben wir unsere Zirkusveranstaltung, die nunmehr seit 5 Jahren im November stattfindet, kurzerhand vorgezogen und ins Freie verlegt. Die Möglichkeit bestand, da Zirkusveranstaltungen im Zelt alle abgesagt werden mussten und die Akteure zur Verfügung standen. Eine außergewöhnliche Win-Win Veranstaltung im Garten des Johanniter-Haus Dietrichsroth für Bewohner und den Circus Barus. Zu den akrobatischen Darbietungen, Tiervorführungen konnte, da Freiluftveranstaltung, zum ersten Mal eine atemberaubende Feuershow gezeigt werden. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die musikalische Begleitung von Helmut und Peter Sauer. Bis heute sind Ausflüge und Restaurantbesuche nicht möglich, daher haben wir ein Dinner mit Tischmusik unterstützt. Für Bewohnerinnen und Bewohner wurde eine sehr schöne Atmosphäre geschaffen und ein vorzügliches Menü serviert.

Zum ersten Advent hat die Bürgerhilfe wieder ihren Weihnachtsbaum im Foyer des Hauses geschmückt und unsere Baumanhänger für die diesjährigen „Herzenswünsche 2020“ zur Weiterleitung an die Bewohner*innen übergeben.

Geplant war zudem vom Haus ein Weihnachtsmarkt, der aber leider von der Stadt Dreieich, wegen der hohen Corona-Zahlen und möglicher Ansteckungsgefahr, abgesagt werden musste.


Trotz der schwierigen Situation und Kontaktbeschränkungen konnten wir wieder mit wunderbaren Aktivitäten im Johanniter-Haus Dietrichsroth für Abwechslung und Unterhaltung sorgen.


Für das kommende Jahr bleibt uns zu wünschen, dass die Pandemie soweit eingeschränkt werden kann und unsere Bewohner*innen wieder ein ungezwungenes,  sorgenfreies Leben führen können.


Vielen Dank für Ihre langjährige Treue, Unterstützung und Zusammenarbeit!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches und
erholsames Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2021 alles Gute,
Glück, Erfolg, Gesundheit und bleiben Sie uns gewogen!


Mit freundlichen Grüßen



Maritta Sauer
Vorsitzende




 
Heimleben in vielfältiger Weise bereichert Drucken


BÜRGERHILFE Auf Förderverein des Hauses Dietrichsroth ist auch in der Pandemie Verlass


Dreieich – Die Pandemie dominiert unseren Alltag. Und das schon seit mehr als neun Monaten. Gerade für Menschen, die im Pflegeheim leben, ist die Situation besonders schmerzhaft. Sie waren im Frühjahr über mehrere Wochen von der Außenwelt abgeschottet, durften nicht einmal Besuch von Angehörigen empfangen. Man kann sich leicht vorstellen, wie sehr Einsamkeit auf die Stimmung drückt. Da ist jede Abwechslung höchst willkommen. Die Bürgerhilfe Dreieich hat auch im zu Ende gehenden Jahr viel Gutes getan, um den Bewohnern des Johanniter-Hauses Dietrichsroth Freude zu bereiten.

Trotz der für alle schwierigen Zeiten haben wir von der Bürgerhilfe viel bewegen und ermöglichen können.
Vorsitzende Maritta Sauer

„In dieser schweren Zeit der Isoliertheit durch die Corona-Pandemie sind die Bewohner in Pflegeheimen besonders betroffen und auf unsere Hilfe angewiesen“, sagt Maritta Sauer, Vorsitzende der Bürgerhilfe. Ausflüge in den Zoo oder den Palmengarten, Restaurant- oder Cafébesuche – was sonst Farbe in den Heimalltag bringt, war 2020 nicht möglich. Der Förderverein war trotzdem nicht untätig, ging andere Wege und bereicherte das Leben im Heim mit neuen Aktionen.
Die Bürgerhilfe organisierte aber nicht nur Veranstaltungen. So war schnell klar, dass es an Mund-Nasen-Bedeckungen fehlte. Während die Heimleitung das Material stellte, machte sich ein Kreis von Frauen um Sabine Hilpert-Ziemer an die Arbeit und nähte 350 Masken.

Nachdem Musik und Tanz in geschlossenen Räumen nicht mehr erlaubt war, spielten der Bürgerhilfe die lang anhaltenden sommerlichen Temperaturen in die Karten. Im Garten oder im Hof gab es eine Vielzahl von Open-Air-Konzerten, die Helmut Sauer vom Interton Trio und sein Sohn Peter bestritten. Die Senioren dankten’s mit Applaus aus sicherer Entfernung. Ein Höhepunkt war auch das coronakonforme Herbstfest unter dem Motto „Südamerika“, bei dem die Bewohner Alpakas streicheln durften.
Hinzu kamen Lesungen unter freiem Himmel. Mit lustigen Geschichten aus dem Alltagsleben erheiterte die Dreieicher Autorin Monika Salomon. Sie stellte Auszüge ihres Buchs „Warme Milch mit Honig“ vor. Für die hauseigene Bibliothek spendete Salomon fünf Exemplare.
Gern gesehene Gäste im Haus Dietrichsroth sind die Artisten des Circus Barus. Sie treten normalerweise im Restaurant des Heims auf. Das ist in Coronazeiten nicht möglich. Der Vorstand der Bürgerhilfe ließ sich aber nicht entmutigen und nahm Kontakt zu Zirkuschef Marco Frank auf – und erhielt die Zusage für eine Freiluftveranstaltung der etwas anderen Art. Die Bewohner erlebten einen kurzweiligen Nachmittag mit artistischen Darbietungen auf der Terrasse mit einer Feuershow als i-Tüpfelchen.
Zwischendurch, die Temperaturen forderten es geradezu heraus, kam der nostalgische Eiswagen der Familie Lenhardt aus Götzenhain in den Garten des Heims. Bewohner und Mitarbeiter erfrischten sich mit dem selbstgemachten Bauernhofeis.
Für viel Freude sorgten auch die Schüler Tyler Verzay, Anton Groth und Fabio De Beneditis. Sie verfassten Briefe und Karten mit guten Wünschen für die Bewohner.

Als diese wieder ihre Angehörigen empfangen durften, finanzierte die Bürgerhilfe den Kauf eines Pavillons, um Platz für zusätzliche Begegnungen zu schaffen. Für die ausgefallenen Restaurantbesuche ließ sich der Verein ebenfalls etwas einfallen. Er organisierte ein Galadinner im Haus.„Trotz der für alle schwierigen Zeiten haben wir von der Bürgerhilfe viel bewegen und ermöglichen können“, bilanziert Maritta Sauer.
Auch im neuen Jahr möchte der Verein die Bewohner nach Kräften unterstützen. Dazu ist er allerdings auf Spenden angewiesen.

Wer helfen möchte – das Konto der Bürgerhilfe bei der Sparkasse Langen-Seligenstadt hat die Nummer DE17 5065 2124 0045 0000 56.



Die Vorstellung des Circus Barus auf der Terrasse gehörte zu den Höhepunkten des Heimlebens im vergangenen Jahr. Erstmals gehörte eine Feuershow zum Programm.



Gute Wünsche für die Bewohner überreichten Tyler Verzay, Anton Groth und Fabio De Beneditis.



Wenn der Vater mit dem Sohne: Helmut und Peter Sauer unterhielten die Bewohner mit mehreren Konzerten.


 
CD Adventsmarkt auf dem Lindenplatz Drucken


Ein Sprendlinger Erfolgsprojekt wird 15 Jahre alt.

Von der Idee bis zur Umsetzung vergehen oft Jahre weiß Helmut Sauer. Es müssen viele positive Umstände einfach passen wie, der Zeitgeist, die unterstützenden Personen mit entsprechendem Teamgeist und unterschiedlichen Fähigkeiten. Das war 2005 auf den Punkt der Fall, als Helmut Sauer den über 80 jährigen Musiker und Ursprendlinger ansprach, ihm von seinem geplanten Vorhaben erzählte und ihn nachdrücklich bat das Lied „ Adventsmarkt auf dem Lindenplatz“ zu schreiben. Die erste spontane Antwort, „da bin ich doch viel zu alt dafür“, ließ Sauer nicht gelten und entgegnete, Walter ich will nicht über dein Alter diskutieren ich brauche einen Text und eine Melodie für das Lied. Ein solches Lied kann nur schreiben wer Musiker ist und sein Leben lang in der Nähe vom Lindenplatz gewohnt hat. Das Gespräch hat gefruchtet, 3 Wochen später lag der Text in Sauers Briefkasten. Jetzt musste die Melodie gemeinsam entwickelt werden! Ein Abend in der blauen Blume mit Bembel und guter Laune reichten Walter Leonhardt und dem Interton Trio und die Melodie war auf Sauers Aufnahmegerät. Den Sprendlinger Stammtisch beim Herrnbrod informierte Helmut Sauer über das neue Projekt, worauf Robert Lösch ohne Wenn und Aber sofort das Sponsoring des ihm sympathischen Projektes zusagte. Noch am gleichen Abend wurde man sich einig daraus eine Benefiz CD zugunsten der Bürgerhilfe zu machen. Unter Mitwirkung von Sauers Sohn wurde das Tonstudio- Tonstelle kontaktiert und entsprechende Termine vereinbart. Der nächste Schritt, es wurden 2 Sängerinnen gebraucht die stimmlich zusammen passen würden. Nach kurzer Überlegung, man kennt ja seine Leute im Musikgeschäft, sprach Sauer die Sängerinnen Karin Rauschen und Barbara Kornek an, die sich kurz danach erst im Tonstudio persönlich kennen lernten. Trotz dieser sicher nicht alltäglichen Umstände gelang es, die CD im schnellverfahren in wenigen Stunden einzuspielen. Mit der optischen Gestaltung der CD und des Covers war Manfred Freidhof, natürlich ehrenamtlich wie alle im Team, befasst. Das Vertriebsteam mit Robert Lösch, Werner Stelzenmüller u. Helmut Sauer hatte mit Hilfestellung zahlreicher weiterer Bürger die erste Auflage innerhalb weniger Wochen verkauft und die Bürgerhilfe konnte sich über die ersten 8500 Euro freuen. Aus der 2. Produktion wurden recht schnell nochmal 4000 Euro für die Bürgerhilfe erzielt. Endlich konnte im Johanniter Haus Dietrichsroth der langersehnte und gewünschte Badewannenlifter angeschafft werden. Danach wurde es mit den Absatzzahlen der CD naturgemäß ruhiger. Die Nachfrage ist aber bis heute vorhanden, nur ein Beispiel: Herr Giehl Inhaber der Brunnen-Apotheke hat im Jahre 2019 CD,s  für über 350 Euro zugunsten der Bürgerhilfe umgesetzt. Das ist ein großes Dankeschön wert. Gleichsam gilt allen Unterstützern und Akteuren Anerkennung und Dank für ein zeitloses, soziales Erfolgsprojekt unserer Heimatstadt.


 
Artistische Ablenkung vom Alltag im Heim Drucken


HAUS DIETRICHSROTH - Circus Barus gibt Vorstellung auf der Terrasse



Heiße Angelegenheit: Das Team des Circus Barus unterhielt die Bewohner des Hauses Dietrichsroth unter anderem mit Feuerkunststücken. Foto: privat


Dreieich – Die Entbehrungen in der Pandemie sind für alle Menschen schwer zu ertragen. Besonders hart trifft es die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Die Senioren im Johanniter-Haus Dietrichsroth in Dreieichenhain können sich auf die Bürgerhilfe verlassen. Der Förderverein bringt mit verschiedenen Aktionen Abwechslung in den Alltag. Jüngstes Beispiel: ein Gastspiel des Circus Barus.

In den vergangenen Jahren gab der Zirkus mehrfach Vorstellungen im Restaurant des Hauses. Das ist in Coronazeiten nicht möglich. Der Vorstand der Bürgerhilfe ließ sich aber nicht entmutigen und nahm Kontakt zu Marco Frank vom Circus Barus auf – und erhielt die Zusage für eine Freiluftveranstaltung der etwas anderen Art. Unter strengster Beachtung der Hygiene- und Abstandsvorschriften erlebten die Bewohner einen kurzweiligen Nachmittag mit artistischen Darbietungen auf der Terrasse im Garten.

Die musikalische Einstimmung übernahm das „Corona-Duo“. Helmut Sauer (Gitarre) und Sohn Peter (Bass und Saxofon) sind im Haus Dietrichsroth bestens bekannt, nicht erst seit ihren Hofkonzerten in Zeiten der Pandemie. Nach der Begrüßung durch die Bürgerhilfe-Vorsitzende Maritta Sauer führte Zirkusdirektor Marco Frank durch das Programm. Clown Marcello brachte die Zuschauer mit seiner lustigen Darbietung und witzigen Kabbeleien mit Zirkusdirektor Frank zum Lachen. Danach folgte ein sehenswerter Auftritt der beiden Artistinnen Alice-Belinda und Aloma-Tatjana, die jede Menge Hula-Hoop-Reifen um ihre Körper kreisen ließen.

Dann ging’s tierisch zu im Programm. Aloma-Tatjana präsentierte ihre tanzende und durch Reifen springende Hunderasselbande. Vor der Pause zeigten Ziegen auf dem Laufsteg diverse Kunststücke. Besondere Freude verbreitete die erst drei Monate alte Ziege „Amanda“. Sie war der absolute Star des Nachmittags und ungeachtet der Ereignisse auf der Bühne mischte sie sich unter die Gäste und ließ sich ganz ohne Scheu von den Bewohnern streicheln.

Nach einer kurzen Musikrunde bot das „Barus Feuerteam“ dem Publikum eine abwechslungsreiche und atemberaubende Show. Alle Hände voll zu tun hatte auch Marco Frank, um seine zehn tanzenden Teller im Zaum zu halten. Unter großem Beifall wurde das Zirkusteam verabschiedet – bis zum nächsten Auftritt 2021. fm




 
Gegen die Isolation Drucken

Bürgerhilfe mit Veranstaltungen im Garten des Hauses Dietrichsroth




Bei der ersten Open Air-Lesung stellte die Autorin Monika Salomon ihr Buch mit Kurzgeschichten vor. Helmut Sauer sorgte für die musikalische Unterhaltung.
© Privat


Um der Isolation entgegenzuwirken, gibt es Lesungen und Konzerte im Haus Dietrichsroth.

Dreieich – Da weiterhin keine Veranstaltungen in Pflegeheimen gestattet sind, verlegt die Bürgerhilfe Dreieich ihre abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramme für die Bewohner des Johanniter-Hauses Dietrichsroth einfach ins Freie. Auch das dritte Open-Air-Konzert mit Helmut und Peter Sauer, das diesmal im grünen Garten nur für Bewohner (Gäste hatten keinen Zutritt, Nachbarn durften aber zuhören) stattfand, war ein voller Erfolg. Es wurde mitgesungen und auch getanzt. Eine gute Stunde Abwechslung aus der Isolation hat die Zuhörer abgelenkt und ihnen sichtlich gutgetan.

Damit aber nicht genug. Nach dem Konzert folgte ein weiteres Highlight im Garten des Hauses Dietrichsroth. Bei der ersten Open-Air-Lesung stellte die Autorin Monika Salomon aus ihrem Buch „Warme Milch mit Honig“ Kurzgeschichten zum Schmunzeln, Entspannen und Nachdenken sowie über wahre Begebenheiten vor.

Monika Salomon begann nach einer kurzen musikalischen Einleitung von Helmut Sauer mit der Vorstellung ihrer Person und der ersten ihrer fünf ausgesuchten Alltagsgeschichten. Dabei handelte es sich um eine Fahrradtour mit Hindernis, führt diese doch über die Autobahn. Danach erzählte die Autorin über eine Fastenkur mit angenehmen und unangenehmen Seiten, über einen Betriebsausflug mit der ersten erlebten Segway-Tour, über eine neue Brille, die das Leben positiv verändern, und über ein Frühlingserwachen mit Kurkonzert. Zur Untermalung und Auflockerung zwischen den Geschichten sorgte Sauer für Unterhaltung mit bekannten Liedern.

Aufmerksam und mit großem Interesse folgten die zahlreichen Zuhörer auf der Terrasse und an den Fenstern des Hauses Dietrichsroth den Worten der Autorin und fanden sich auch in der einen oder anderen Geschichte wieder.

Wer Interesse an dem Buch „Warme Milch mit Honig“ hat, kann es in Buchhandlungen wie „Gut gegen Nordwind“ kaufen. Von den Bewohnern gab es zahlreiche positive Rückmeldungen, wie Einrichtungsleiterin Gabriele Roettger berichtet. Deshalb will die Bürgerhilfe nach Angaben der Vorsitzenden Maritta Sauer weitere Veranstaltungen in dieser Richtung planen. hok



 
Zweites Freiluftkonzert ... Drucken

im Johanniter Haus Dietrichsroth

Auch das zweite Open Air Konzert der beiden Sauer´s Helmut –Gitarre- und Peter –Bass und Saxofon-  (Sauer Duo / Corona Duo) war wieder ein voller Erfolg so die Vorstandsmitglieder der Bürgerhilfe Dreieich e.V. Vorsitzende Maritta Sauer, Barbara Hennig und Doris Stroh! Für die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeiter, die die musikalische Darbietung, geschützt hinter der Glasfront oder in den oberen Etagen bei weit geöffneten Fenstern oder auf dem Balkon miterleben dürfen, wieder ein Highlight und eine gelungene Abwechslung gewesen.

Es wurde wieder lautstark die alten Weisen mitgesungen und Emil Aull, der sein Plätzchen im Eingangsbereich hinter der Scheibe eingenommen hat, konnte mit den beiden Musikern sein Lied „Die Rose“ mitsingen.

Auch war es ein schönes Erlebnis für diejenigen, die bei den musikalischen Klängen nicht vorbeigehen und das Open Air Konzert in gesichertem Abstand (darauf wurde von Frau Roettger und ihren Mitarbeitern des JHD akribisch geachtet) an einem sonnigen Frühlingstag direkt miterleben konnten. Nachbarn auf den Balkonen genossen für eine gute Stunde die willkommene Unterhaltung in der frischen Luft bei Kaffee und Kuchen.

So lange die Isolation für die Bewohner noch anhält und größere Veranstaltungen von der Regierung nicht genehmigt sind, wird die Bürgerhilfe Dreieich weitere Konzerte unterstützen so die Vorsitzende.


Das Konzert hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig es ist unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegeheim, gerade in so schwierigen Zeiten wie wir sie momentan erleben, durch unsere Hilfe und Unterstützung aus der „Isolation“ und des „eingesperrt seins“ herauszuholen, wenn auch nur für eine kurze Zeit. Deshalb liegen der Bürgerhilfe Dreieich e.V. solche Alltagsabwechslungen am Herzen!


Kurzfristig in Planung ist außer weiteren Open Air Konzerten bei diesen vorsommerlichen Temperaturen eine Eisverköstigung (natürlich nur wenn genehmigt) durch unseren „Bauernhofladen Lenhardt“ in Götzenhain.


An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren!

Spendenkonto
Sparkasse Langen Seligenstadt
DE17 5065 2124 0045 000056


Der Vorstand der Bürgerhilfe Dreieich wünscht weiterhin eine virenfreie Zeit. BLEIBEN SIE GESUND!

Maritta Sauer

 
Übergabe von BMNM (Behelfs-Mund-Nasen-Masken) Drucken

Bürgerhilfe Dreieich hat ein Herz für Bewohnerinnen und Bewohner im Johanniter Haus Dietrichsroth

In einem kürzlich geführten Gespräch zwischen Frau Roettger –Einrichtungsleitung des Johanniter Haus Dietrichtsroth- und Frau Sauer –Vorsitzende der Bürgerhilfe Dreieich e.V.-  wurde klar, es werden zum Schutz der Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeiter dringend Behelfs-Mund und Nasen Masken kurz „BMNM“ benötigt. Nach kurzer Überlegung und Kontaktaufnahme mit Sabine Hilbert-Ziemer von „WollLust“, (Frankfurter Straße vormals Mariniki in der Wingertstraße) kam umgehend die Zusage für die Herstellung von BMN-Masken. Also Nähmaschinen hervorgeholt und drauflos genäht bis die Nadeln glühten. Engpass gibt es allerdings immer wieder bei der Beschaffung des Gummibandes. Vor wenigen Wochen brauchte kaum noch einer Gummiband und nun ist es zu einer Rarität geworden, so dass bei Bestellungen auf die Lieferung im Mai verwiesen wird.

Durch ständiges Nachfragen bei Freunden und Bekannten sowie Augen auf beim Einkauf gelingt es, zwar in kleineren Mengen, für Nachschub zu sorgen so Sauer.

Unser großer Dank geht an Sabine Hilbert-Ziemer, Beatrice Kunert von Stickmops, (Frankfurter Straße) Daniela Weißbarth und Janina Hilbert, die durch ihre spontane tatkräftige Unterstützung dafür sorgten, dass die Bürgerhilfe bereits am 02. April (mit der Übergabe der Herzenswünsche und Osterleckereien) und erneut am 16. April die so wichtigen genähten, waschbaren Stoffmasken abliefern konnte.



2. Lieferung 65 Masken


Spendenkonto

Sparkasse Langen-Seligenstadt

IBAN: DE17 5065 2124 0045 0000 56


Maritta Sauer

 
Bürgerhilfe erfüllt Wünsche: Drucken

Den Alltag in der Isolation erleichtern

Offenbach Post / hok


Süße Oster-Überraschungen haben Karin Holste-Flinspach (links) und Maritta Sauer für Bewohner und Mitarbeiter des Johanniter-Hauses Dietrichsroth übergeben.

© p


Die Corona-Krise stellt auch die Bürgerhilfe, die den Bewohnern des Johanniter-Hauses Dietrichsroth den Alltag so angenehm wie möglich gestalten möchte, vor Herausforderungen.

Dreieich – So ist es für den Förderverein aktuell nicht möglich, Herzenswünsche persönlich zu erfüllen sowie Osterhasen und Ostereier an die Bewohner und Mitarbeiter zu übergeben. „Dennoch möchten wir nicht auf das Ende des Kontaktverbotes warten und hoffen, mit der Übergabe unserer Geschenke Abwechslung und Freude im verordneten tristen Alltag zu bereiten“, so die Vorsitzende Maritta Sauer.

Unter den Geschenken befinden sich unter anderem Elektro-Rasierer, Hausschuhe, Socken, Spiele, CDs, Parfüm, Gesichts- und Körperpflegeartikel, Nagellack, Süßigkeiten und Bekleidung. Da Friseure und Bekleidungsgeschäfte zurzeit geschlossen sind und Sportveranstaltungen nicht stattfinden dürfen, kann die Bürgerhilfe in diesen Fällen nur Gutscheine übergeben. In den vorbereiteten Umschlägen finden sich solche für den Besuch eines Fußballspiels der Eintracht in der Commerzbank Arena, für Nachmittagsausflüge bei Kaffee und Kuchen, Restaurant- und Eisdielenbesuche, einen Filmnachmittag mit italienischem Flair und Lesungen mit Monika Salomon. Sobald sich die Situation entspannt hat und die Kontaktsperre aufgehoben ist, will die Bürgerhilfe die Gutscheine einlösen und die restlichen Wünsche der Bewohner erfüllen, verspricht Sauer.

Da das Kontaktverbot auch über das Osterfest hinausgehen wird, hat die Bürgerhilfe zudem einen großen Korb mit 180 bunten Ostereiern und Schokohasen gefüllt und zur Verteilung an das Haus übergeben. Den Mitarbeitern, die in der Zeit der Pandemie einen sehr schweren Job haben, möchte der Förderverein herzlich „Danke“ sagen. So wurde für jeden Wohnbereich ein Körbchen mit süßer Nervennahrung beigefügt.

Das Ziel der Bürgerhilfe ist es weiterhin, gerade in so schwierigen Zeiten den Bewohnern im Dietrichsroth jede Hilfe und Unterstützung angedeihen lassen, um das Leben in der Isolation so angenehm und abwechslungsreich wie nur möglich zu gestalten. Dazu ist der Verein auf Spenden angewiesen. Das Konto bei der Sparkasse Langen-Seligenstadt hat die IBAN-Nummer DE17 5065 2124 0045 000056.


Nach dem großen Erfolg haben Helmut und Peter Sauer ein weiteres Freiluftkonzert angekündigt.

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Für Abwechslung sorgte die Bürgerhilfe auch mit einem Freiluftkonzert mit Helmut und Peter Sauer, die zahlreiche Evergreens auf Lager hatten. Nicht nur die Bewohner im Pflegebereich nahmen an geöffneten Fenstern in den Aufenthaltsräumen Platz, auch die des „Hauses im Hayn“ lauschten von den Balkonen. Nachbarn verfolgten ebenfalls den etwa einstündigen Auftritt.

Das Duo verabschiedete sich unter großem Beifall und versprach ein weiteres Konzert am Donnerstag, 16. April, um 15.30 Uhr. Zahlreiche begeistere Reaktionen per Mail, Telefon und Facebook waren der Lohn. Für die Bürgerhilfe hat das Konzert einmal mehr bewiesen, wie wichtig es ist, die Bewohner aus der Isolation und dem Eingesperrtsein zumindest auf solchem Wege herauszuholen. Maritta Sauer: „Deshalb liegen uns solche Alltagsabwechslungen am Herzen!“


hok



Aufgrund der Corona-Pandemie sind größere Veranstaltung von unserer Regierung nicht gestattet!

Die Bürgerhilfe Dreieich möchte aber weiterhin die Bewohnerinnen und Bewohnern des Johanniter Haus Dietrichsroth aus dem Alltag herausholen und ein wenig Abwechslung in der isolierten Zeit bieten. So findet am 16. April 2020 ab 15:30 Uhr ein weiteres „Freiluftkonzert“ in der Taunusstraße 54 mit dem „Duo Helmut und Peter Sauer“ statt.